Zeitzeugengespräch: » ... wir konnten ihn nicht brechen!« - Reihe "30 Jahre Grenzöffnung"

23879 Mölln

Geschichte ist immer auch die Geschichte von Familien und Einzelpersönlichkeiten. Erst in der direkten Begegnung mit ihnen werden historische Ereignisse erfahr- und vermittelbar. Die zu selbstständigem Denken erzogenen Gebrüder Eggert geraten schnell in Konflikt zum SED-Regime. Mit 18 Jahren flieht Albrecht Eggert (Foto) 1961 nach West-Berlin. Zwei Tage später wird Bruder Jürgen verhaftet und wegen »staatsgefährdender Propaganda und Hetze« zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. 1965 erneute Verhaftung und Verurteilung zu einem Jahr Gefängnis. Auch die Schwester wird Opfer des Regimes, das ihr das Medizinstudium verweigert. Albrecht Eggert wird in Hamburg Chirurg, später Professor. Die Geschwister halten über die Grenze hinweg zusammen. Aus der Haft entlassen, wird auch Jürgen Eggert das Medizinstudium verweigert. Er wird schließlich Theologe. Und die Stasi kapituliert: »… wir konnten ihn nicht brechen!« steht in seiner Akte. Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Ein deutsches Familienschicksal zwischen Flucht, Haft und doppeltem Freikauf …

 

Das Gespräch führt Lothar Obst.

 

 

 

 

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Termine
  • Am 16.11.2019

    Um 15:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei

Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 04542 / 870 00 oder info@stiftung-herzogtum.de.

Veranstaltungsort

Stadthauptmannshof
Hauptstraße 150
23879 Mölln

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

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