Am 27.02.2018

Mölln für Einheimische und Zugezogene

23879 Mölln

Ende 1929 wurde in der damals leeren Unteroffeziervorschule in der Hindenburgstraße ( heute "Robert Koch Park") ein Lager für Russlanddeutsche eingerichtet. Die Menschen waren von den Zwangsmaßnahmen geflohen, mit denen Stalin die Kollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion durchsetzte. Bis 1933 bereiteten sich rund 5700 Menschen, die meisten von Ihnen Mennoniten, auf ihre Ausreise nach Übersee vor. Der überwiegende Teil der Flüchtlinge wanderte nach Brasilien, Paraguay und Kanada aus. Im Stadtarchiv Mölln und im Archiv der ev.-luth. Kirchengemeinde haben sich zahlreiche Akten erhalten, die von dem Schicksal der Flüchtlinge berichten. Stadtarchivar Christian Lopau berichtet über  die historischen Hintergründe dieser Fluchtbewegung, über die damaligen Ereignisse in Mölln und das weitere Schicksal der Geflüchteten in ihrer neuen Heimat.

 

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Termine
  • Am 27.02.2018

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Veranstaltungsort

Augustinum Mölln
Sterleyer Straße 44
23879 Mölln

Kontakt

Stadtarchiv

Wasserkrüger Weg 16
23879 Mölln