Gottesburgen und Bernwardinische Kunst - Reihe "1.100 Jahre Ottonen"

23879 Mölln

Ein tiefer Blick in die Kunst der Ottonenzeit (919 - 1024) lohnt. Seit mehr als 1.000 Jahren ist Hildesheim das kulturelle Zentrum zwischen Harz und Heide, Weser und Elbe. Am Schnittpunkt uralter Handelswege gründet 815 der Sohn Karls des Großen – Ludwig der Fromme – das neue Bistum auf dem Domhügel. Erst der Bischofssitz ermöglicht das Entstehen einer Stadtgemeinde. Keine 200 Jahre später prägt Bernward (Statue) – enger Freund und Berater Kaiser Ottos II. und dessen Ehefrau Theophanu sowie Erzieher von deren Sohn Kaiser Otto III. – als Hildesheimer Bischof von 993 bis 1022 eine kunstvolle Ära in Sachsen. Bernwardinische Kunst durchdringt die Schlussepoche der sächsischen Ottonen nach der Jahrtausendwende. Die Architektur dieser Zeit bringt die sogenannten »ottonischen Gottesburgen« hervor: Das sind in Stein aufgerichtete Monumentalbauten mit wuchtigen Mittelund Treppentürmen, zumeist doppelchörig als Ausdruck der bipolaren Einheit von Kirche und Staat. »Bollwerke Gottes« hat man diese geschlossenen Mauermassen auch genannt, die architektonisch mehr einer Wehrburg denn einem Sakralbau gleichen. Drei mächtige deutsche Kaiser geben dieser Zeit ihren Namen, die als »Ottonik« der Romanik in Deutschland unmittelbar vorangeht. St. Michael in Hildesheim ist das bedeutendste Bauwerk dieser Epoche.

 

Eine Kooperation mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg.

 

 

 

 

 

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Termine
  • Am 24.09.2019

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Stadthauptmannshof
Hauptstraße 150
23879 Mölln

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Hauptstr. 150
23879 Mölln