Die Ottonen auf dem römischen Kaiserthron - Reihe »1.100 Jahre Ottonen«

23879 Mölln

Im Jahre 919 wird der Sachsenherzog Heinrich aus dem Geschlecht der Liudolfinger zum König des fränkischen Ostreiches gewählt. Mit seiner Thronerhebung verbindet sich die Gründung des ersten deutschen Staates. Ihm gelang es, die Autonomiebestrebungen der Stammesherzöge erfolgreich zu bekämpfen und der äußeren Bedrohung durch die Ungarn-Einfälle Herr zu werden. Doch Heinrich blieb bescheiden und lehnte die Salbung der Kirche ab. Ganz anders hingegen sein Sohn Otto I. (»der Große«): 936 lässt er sich in einer sorgfältig inszenierten Zeremonie über dem Grab Karls des Großen in der Aachener Pfalzkapelle zum König krönen. Fortan war die »Wiederherstellung des römischen Weltreiches« sein politisches Programm. »Ego Otto dei gratia romanorum imperator augustus« – Ich, Otto, von Gottes Gnaden erhabener Kaiser und Augustus der Römer – heißt es schließlich in den Urkunden dieses Dritten der Ottonen. Der theokratische Herrscher, der sich auch als Nachfolger der Cäsaren verstand, machte Rom zur Residenzstadt.

 

Reihe 1.100 Jahre Ottonen (919-2019):

Als Norddeutschland zum Zentrum des Reiches wurde

In einer mehrteiligen Vortrags-, Ausstellungs- und Exkursionsreihe zum Thema »1.100 Jahre Ottonen (919 - 2019)« bearbeiten wir die Zeit, in der Norddeutschland einmalig in seiner Geschichte zum Zentrum des »Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation« wurde. In diesem Herbst gibt es als Einstieg zwei Vorträge (27.9. + 29.11.). Im ersten Halbjahr 2019 folgen ein Referat und eine zweitägige Exkursion.

 

Eine Kooperation der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg.

 

 

 

http://www.stiftung-herzogtum.de

 

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Termine
  • Am 21.05.2019

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Stadthauptmannshof
Hauptstraße 150
23879 Mölln

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Hauptstraße 150
23879 Mölln