Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

Ein Zeichen der allmählichen Besserung der wirtschaftlichen Situation nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Bestrebungen zur Wiederaufnahme des Fremdenverkehrs:

 

„Dank der begnadeten Lage unserer Stadt mit ihren landschaftlichen Reizen an Seen und Wäldern müsse von ihr aus alles getan werden, um weiterhin eine Kurstadt zu bleiben zur Freude der Fremden und zum eigenen Nutzen und damit wieder zu namhaften Einkünften zu kommen, die der Stadt einen neuen Aufschwung geben und sie immer weiter bekanntwerden lassen.“


Zu diesen Überlegungen gehörte die Figur Eulenspiegels maßgeblich dazu. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ist Max Waschulewski sen. hin und wieder eingesprungen, um den Eulenspiegel darzustellen. Er hat auf dem Marktplatz für Besuchergruppen auch kurze Vorträge über Eulenspiegel gehalten.


Ende der 1940er Jahre ist auch Alfred Pantelmann in das Eulenspiegel-Kostüm gestiegen. Beim Umzug anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Mölln (3./4. September 1949) ist er auf einem Fahrzeug zu sehen.